Integrationspädagogik:

Definition:

Integration bedeutet im Allgemeinen eingliedern, etwas zusammenfügen, das vorher getrennt war, vervollständigen, verbinden, die Wiederherstellung einer Ganzheit.
Jeder Mensch hat das Recht, innerhalb seiner Gemeinschaft all seine Fähigkeiten entwickeln zu können, sodass es ihm auch später möglich ist, sozial integriert und nicht am Rande der Gesellschaft zu leben.

 

Integration im Kindergarten:

In unserem Fall heißt das, das Kinder mit besonderen Bedürfnissen im Kindergarten Bildung und Erziehung erfahren dürfen, wie gesunde Kinder auch.

Integration ist ein gemeinsamer Prozess, der von allen Beteiligten (Kinder, Eltern, Verwandte, Kindergartenpädagoginnen, Gemeinde) gelebt werden muss.

 

Ziel der Integration:

Ziel der Integration ist es, die Einzigartigkeit eines jeden Kindes anzuerkennen, jedem von ihnen Aufmerksamkeit zu schenken und Begleitung zu geben.
So entwickeln alle Kinder der Gruppe Einfühlungsvermögen und Hilfsbereitschaft. Jedem einzelnen wird die Möglichkeit geboten, in Rücksicht aufeinander zu lernen und die eigenen und fremden Fähigkeiten, Bedürfnisse und Interessen zu akzeptieren.

Integration ist kein einmal erreichter Zustand, sondern eine Haltung, die im Kopf beginnt. Sie endet nicht bei Toleranz, sie geht weit über sie hinaus und fordert uns, Berührungsängste abzubauen.

 

Konzept und Leitsatz:

Der Sonderkindergartenpädagogin ist es durch intensive Beobachtung der Kinder möglich, Hilfestellungen zu geben, um schwierige Situationen besser bewältigen zu können. Dabei ist zu beobachten, dass nicht wir die Probleme der Kinder lösen, sondern dass sie lernen selbst damit umzugehen.

Für Integrationsgruppen wird ein eigenes Konzept erarbeitet. Dieses Konzept orientiert sich an der Situation und am Kind.
Unser Leitsatz heißt:

„Allen Kindern soll gemeinsames Spielen und Lernen ermöglicht werden!“