37 Gemeinden ("Vorarlberg Süd") stellen die Weichen für gutes Wohnen

Symposium mit Podiumsdiskussion in Bludenz

Wie wollen wir in Zukunft wohnen? Was brauchen ältere Menschen, Familien oder junge Erwachsene, damit sie gerne in ihrer Gemeinde leben? Und wie können Gemeinden trotz steigender Kosten und großer Veränderungen lebenswert bleiben?

Diese Fragen beschäftigt nicht nur jede und jeden persönlich, sondern auch die Gemeinden. Im Rahmen des LEADER-Projekts V:Süd haben sich 37 Gemeinden aus Walgau, Montafon, Klostertal-Arlberg, Großem Walsertal, Brandnertal und der Stadt Bludenz in den vergangenen eineinhalb Jahren intensiv mit dem Thema „Wohnen in Vorarlberg Süd“ auseinandergesetzt. Entstanden ist eine gemeinsame Grundlage für künftige Entscheidungen. Ein zentrales Ergebnis ist die interaktive Karte zur Wohnsituation in V:Süd. Sie zeigt Daten und Entwicklungen zu Themen wie Familien und Haushalten, leistbarem Wohnen, Wohnumfeld, Wohnen im Alter und touristisch geprägten Regionen. Die Karte bleibt öffentlich zugänglich und kann von Gemeinden, Fachleuten und interessierten Bürger:innen genutzt werden. 

Wichtige Impulse kamen auch aus der Fachveranstaltung im Juni 2025 und dem Symposium „Wohnen im Alter“ im März 2026. Dabei wurde deutlich: Wohnen ist weit mehr als die Frage nach Gebäuden oder Grundstücken. Es geht um sichere Wege, leistbaren Wohnraum, lebendige Ortskerne, gute Nachbarschaft, soziale Einbindung und die Frage, wie Menschen möglichst lange selbstbestimmt leben können. Ergänzend dazu wurde die Podcast-Reihe „Wohnen in V:Süd“ umgesetzt. In drei Folgen werden zentrale Fragen rund ums Wohnen aufgegriffen – von demografischem Wandel über Mehrgenerationenwohnen bis hin zu betreubarem Wohnen und Selbstständigkeit im Alter. Die Reihe lädt dazu ein, auch die eigene Wohnsituation frühzeitig mitzudenken.

Abschlussveranstaltung mit Projektverantwortlichen und GästenProjektverantwortliche und Gäste bei der Abschlussveranstaltung, (c) V-Süd